Die
irische Fluggesellschaft Ryanair hat ihre
Gebühren für das Reisegepäck überarbeitet. Zwar bezahlen
Fluggäste für ihren
maximal 15 Kilogramm wiegenden Koffer wie bisher 15 Euro. Wiegt er jedoch
zwischen 15 und 20 Kilogramm, sind künftig sogar 25 Euro fällig. Und wird ein
zweites Gepäckstück aufgegeben, kostet das die Ryanair-Passagiere laut der neuen Gebührenordnung 35 Euro. Diese Regelungen gelten für die Zeit bis Ende Juni und ab September 2010. Für die
Reisemonate Juli und August erhöht Ryanair seine Gepäckpreise vorübergehend
um 5 Euro. Also zahlen Fluggäste mit einem Gepäck von bis zu 15 Kilogramm 20 Euro, bei bis zu 20 Kilogramm wiegenden Koffern 30 Euro und für ein zweites Gepäckstück verlangt die Fluggesellschaft 40 Euro.
Was sich bei Ryanair nicht ändert, ist die Bestimmung zum
Handgepäck. Dieses darf, sofern es die
10-Kilogramm-Grenze nicht überschreitet, kostenfrei mitgeführt werden. Und da rund 50 Millionen der 73 Millionen Ryanair-Passagiere nur mit Handgepäck reisen, will die Billigfluggesellschaft zusammen mit dem Kofferhersteller Samsonite ein
spezielles Gepäckstück entwickeln, das auf die speziellen Anforderungen der Ryanair-Maschinen zugeschnitten ist. Das gute Stück soll 79 Euro kosten und kann über die Website von Ryanair bestellt werden. Mit dieser Initiative und der Gebührenerhöhung für das Reisegepäck will Ryanair seine Passagiere dazu motivierten, künftig
ausschließlich mit Handgepäck zu reisen. So können Abfertigungszeiten und damit auch Wartezeiten verkürzt werden.