Monday, October 5. 2009Smartphone & Co. - Kontrolle bei Einreise in die USA
Noch unter Präsident Bush wurden verschärfte Einreisebestimmungen für die USA beschlossen, so auch die Überprüfung elektronischer Daten. Wer also mit Notebook, MP3-Player oder Smartphone im Gepäck in die USA einreisen will, muss damit rechnen, dass ihm diese ohne Angabe von Gründen entzogen werden. Die Einwanderungsbehörden sind befugt, alle gespeicherten Daten auf ihre Inhalte hin zu überprüfen. Private wie dienstlichen Daten wie Email-Kontakte oder Firmenunterlagen können somit ungehindert eingesehen werden. Auch unter Präsident Obama bleibt diese Regelungen zum großen Teil bestehen, wenn auch einige Lockerungen beschlossen wurden.
Die neuen Bestimmungen, welche nach dem Amtsantritt von Präsident Obama erlassen wurden, beziehen sich auf das weitere Verfahren und nehmen mehr Rücksicht auf die Einreisewilligen. So soll die Durchsuchung „so schnell wie möglich“ vonstatten gehen. Außerdem soll die Überprüfung der elektronischen Daten schriftlich dokumentiert und unter Beisein von Zeugen erfolgen. Handelt es sich um sensible Vertrauensdaten, wie beispielsweise Recherche-Dokumente von Journalisten, muss sogar ein Anwalt der Einreisebehörde zugegen sein.
Die zu prüfenden Notebookes, MP3-Player und Handys darf die Grenzschutzbehörde maximal fünf Tage einbehalten. Anschließend müssen die Beamten den Eigentümer darüber informieren, wo er seine Geräte zurückbekommt, oder sie schicken sie ihm kostenfrei zu. Auch wenn innerhalb von einem knappen Jahr nur etwa 1.500 Geräte derart überprüft wurden, ist es sicherer, die persönlichen und geschäftlichen Daten auf einem Server abzuspeichern. So können sie aus allen Teilen der Welt über das Internet abgerufen werden. Solcherlei Dienste bieten beispielsweise humyo.de und getdropbox.com an. Weitere Infos dazu bei: flensburg-online.de imagetours.de vielflieger-blog.de mediamaritim.de |
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