Viele der großen Fluggesellschaften stehen in den roten Zahlen und suchen nun, nachdem die Möglichkeiten des Jobabbaus und Lohnkürzungen ausgeschöpft sind, nach
. Beispielsweise könnten Ticketpreise gesenkt, dafür aber das Bordessen gestrichen werden. Oder aber man erhebt zusätzliche Gepäckgebühren, die deutliche Mehreinnahmen versprechen.
Einige der namhaften Airlines wie Lufthansa, British Airways und Air France nehmen sich daher die
Billigflieger zum Vorbild und schauen sich ein paar ihrer Sparideen ab. Denn diese konnten trotz Wirtschaftskrise ihre Umsatzergebnisse halten oder sogar - wie
Easyjet - steigern. Der britische Billigflieger erzielte mit einer Steigerung um 12 Prozent einen Umsatz von 841 Mio. Euro.
Hinsichtlich der Sparmaßnahmen bringt sich gerade
Ryanair immer wieder ins Gespräch. Die Kunden der irischen Fluggesellschaft zahlen zum Beispiel 40 Euro zusätzlich für ein ausgedrucktes Ticket, 20 Euro für jedes Gepäckstück und jede Menge Extra-Gebühren, die den Ticketpreis in die Höhe schießen lassen.
Problematisch wirkt sich für die führenden Airlines unter anderem der Trend aus, dass immer
weniger First-Class-Tickets gebucht werden. Auch andere Unternehmen müssen sparen und verzichten daher gern auf unnötigen Komfort. Grund genug für die Lufthansa, sich über neue Preismodelle Gedanken zu machen. Die traditionelle Fluggesellschaft erhofft sich auf diese Weise Einsparungen von bis zu 1 Mrd. Euro. Außerdem steht die Überlegung im Raum, dass bestimmte Fluglinien zukünftig von der Tochtergesellschaft Germanwings bedient werden.